Besuch Bergbaumuseum Peissenberg


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Der Bergbau hatte in Peißenberg eine lange Tradition. Bereits 1540 wurden zu Tage tretende Pechkohlenflöze entdeckt und 1594 wurde mit dem Abbau begonnen. Mit der Eröffnung des Hauptstollens am Hohen Peißenberg 1840 begann der staatliche industrielle Pechkohlenbergbau mit einer planmäßigen Kohleförderung. Nach rund 40 Mio. t Kohleförderung während 134 Jahren industriell betriebenem Kohlebergbau wurde 1971 aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen.

Im Bergbaumuseum können Sie alles über den Peißenberger Bergabau von der Entstehung der Kohle bis zur letzten Schicht 1971 erfahren. Der Erlebnisstollen, der früher 670 m in den Berg führte, vermittelt ein Gefühl von der Arbeit unter Tage. In der Großexponathalle findet man viele Ausstellungsstücke, die die technologische Entwicklung im Bergbau darlegen. Die Führung dauert etwa 90 Minuten und umfasst die Führung durch Museum und Exponatenhalle sowie Einfahrt in den Stollen.